Die christliche Bestattung

 

Der auferstandene Christus spricht:
"Siehe, ich bin bei euch alle Tage
bis an der Welt Ende."
(Matthäus 28, 20)

Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass Gott ewiges Leben schenkt. Durch die Taufe sind wir zu seinen Kindern berufen - auch über den Tod hinaus.
Im Gottesdienst anlässlich der Trauerfeier wird in Wort und Ritual verkündigt, dass Jesus Christus dem Tod die Macht genommen hat. Nicht die Vergänglichkeit hat das letzte Wort, sondern Gottes Barmherzigkeit.

Die Bestattung ist das letzte Geleit für einen geliebten Menschen. Für die Zurückbleibenden ist sie Zuspruch und Trost, aber auch Besinnung auf die eigene Endlichkeit.

Das Anliegen einer christlichen Bestattung ist es, der Trauer mit all ihren Aspekten Raum zu geben, den Erinnerungen ebenso wie den unterschiedlichen Gefühlen. Dies kommt in alten Texten und Formen zur Sprache, auch wenn eigene Worte fehlen.

Außerdem will eine christliche Beisetzung der Trauer einen Ort geben. Sie bevorzugt deshalb eine namentlich gekennzeichnete Grabstätte, damit für die Hinterbliebenen ein Ort der persönlichen Erinnerung entsteht bleibt.
 
Die Vorbereitung der christlichen Bestattung

Ist ein Familienmitglied oder ein Ihnen nahestehender Mensch gestorben und war der oder die Verstorbene Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde, so informiert in der Regel der Bestatter das Pfarramt in Landsberg.

Der Termin für die Beerdigung wird dann über den Bestatter im Einvernehmen mit Ihnen, dem Pfarrer oder der Pfarrerin und der Stadt Landsberg festgelegt. Vor der Trauerfeier trifft sich die Pfarrerin oder der Pfarrer mit Ihnen und nimmt sich Zeit, um mit Ihnen über die schwere Situation sowie über die Gestaltung des Trauergottesdienstes sprechen.

 

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